Internetfunde (16)
đș | đ„ Der talentierte Mr. F.
Abends im Hotelzimmer lĂ€uft der Fernseher, wir zappen durch die KanĂ€le (lineares Fernsehen eben). Dann bleibe ich hĂ€ngen an einer Reportage: Es geht um zwei deutsche Filmmacher, die einen wunderschönen Animationsfilm, „Butty“, gemacht haben. Sie haben PlĂ€ne mit diesem Film, melden sich bei Filmwettbewerben an – bis sie die RĂŒckmeldung bekommen, dass es ein unveröffentlichter Film sein muss. Dadurch finden sie heraus, dass ihr Film geklaut wurde, bereits an Wettbewerben teilngenommen und schon diverse Preise abgerĂ€umt hat. Aber die Preise gehen an den, der geklaut hat – den talentierten Mr. F. Und die deutschen Filmmacher wollen sich ihren geliebten Animationsfilm zurĂŒckholen – bloĂ wie? Die Reportage begleitet diesen Weg und zwischenzeitlich war es so aufregend – ich hab’s kaum ausgehalten. Die Reportage gibt es noch bis September 2030 in der ARD-Mediathek zu sehen. Ich habe den Anfang verpasst und auch nicht mehr nachgeguckt. Aber hat der Reportage keinen Abbruch getan.
đ» | đ©âđł Granddad’s Cooking Notebook
Von Miss Booleana wurde ich auf diesen Text gebracht. Ich habe in meiner Familie keine Tradition des Kochbuchs, ganz im Gegensatz zu Wouter Groeneveld, aber ich bin dabei mir ein physisches Kochbuch zu erstellen. Wer weiĂ, vielleicht ist das der Anfang einer Tradition? *lach*. Das handschriftliche Schreiben ist aufwendig und ich denke, dass das zu einer natĂŒrlichen Selektion von Rezepten ins Kochbuch fĂŒhrt. Am Ende wird das Kochbuch eine Ansammlung der Rezepte sein, die ich immer wieder koche, weil sie ĂŒberzeugt haben. Und vielleicht werden auch Erinnerungen mit diesem Kochbuch geschaffen – so wie bei Wouter auch. Eine schöne Idee.
đ» | đ Wie schwer kanns sein? (Ein Buch schreiben)
Buch schreiben ist keines der Dinge, das auf meiner Bucket Liste steht. Aber darĂŒber zu lesen, wie es ist ein Buch zu schreiben, ist dennoch super interessant. Jenni nimmt uns auf ihrer Reise, ein Buch zu schreiben, mit und es war spannend und in Jenni-Schreibmanier wieder sehr unterhaltsam.
đ» | đ 2026 beginnt
Als das Jahr noch frisch war, habe ich mich wieder mal mit der Frage beschĂ€ftigt: VorsĂ€tze – ja oder nein? Auch wenn ich fĂŒr mein eigenes Leben eher der Typ bin, dass der nĂ€chste Tag der beste ist, um ein Ziel zu setzen und zu verfolgen statt zu warten, verstehe ich auch total die Magie des 1. Januars. Anhand von verschiedenen philosophischen Werken und AnsĂ€tzen zeigt Flow im Ohr gut verstĂ€ndlich auf, weshalb der 1. Januar trotzdem ein guter Zeitpunkt fĂŒr VorsĂ€tze ist.
đ» | âȘ Sabbatical: Iceland in pictures #2Â (Churches)
Die fotografierende Lehrerin hat Fotos von islĂ€ndischen Kirchen mitgebracht und wow, da sind faszinierende und schöne Kirchen dabei! Von modern und futuristisch zu klein und putzig – alles dabei. Ich habe Kirchen in ihrer Gesamtheit selten so bewundert wie in diesem Post. Bei der Wahl der „besten“ Kirche hat man die Qual der Wahl.
đ» | đ· Back off and let film-photography newbies start with easy cameras
Wer kennt die Frage als FilmfotoanfĂ€nger:in nicht: Mit welcher Kamera soll ich anfangen? Viele raten zu einer manuellen Kamera, also ohne Automatikfunktion, damit man von Anfang an das „gescheit“ angeht und die technischen Basics lernt und beherrscht. Das findet Jim Grey zu dogmatisch und findet, dass man den Weg fĂŒr FilmfotoanfĂ€nger:innen unnötig schwer macht. Gatekeeping ist das Stichwort. Stattdessen plĂ€diert er fĂŒr Kameras, die einem einiges durch die Automatikfunktion(en) abnimmt. Das mindert seiner Meinung ĂŒberhaupt nicht die Filmfotografieerfahrung. Und er hat recht. Ich hoffe, dass ich kein Gatekeeper bin, wenn mich jemand mal fragt, welche Kamera gut fĂŒr den Start ist.
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Mir gefÀllt die Arbeit der fotografierenden Lehrerin sehr gut. Richtig schicke Kirchen auf Island!
Ich schau auch sehr gerne bei ihr rein und manchmal ĂŒberrascht sie mich mit Sachen, auf die ich nicht gefasst war. Wie etwa die tollen Kirchen đ
Sehr schöne FundstĂŒcke! Das mit dem geklauten Film hatte ich auch schon gelesen. Echt der Hammer! Die Doku dazu kenne ich noch nicht. Werde ich mal reinschauen.
Bei der Kameraempfehlung fĂŒr Film-Neulinge bin ich auch eher undogmatisch. Wer SpaĂ daran hat und alles „von der Pieke auf“ lernen möchte, kann ja gern zur manuellen Kamera greifen. FĂŒr alle anderen wĂŒrde ich eine Kamera empfehlen, die auch einfach/automatisch funktioniert. Oder auch ein Modell, bei dem beides geht: alles automatisch oder auch manuelle Einstellung von Blende und Zeit, wenn gewĂŒnscht.
Danke dir! Der Fall um den geklauten Film schien bekannt gewesen zu sein – an mir ist das vorbeigegangen.
Stimmt, bloĂ weil man eine Kamera hat, die automatisch kann, heiĂt es ja nicht, dass die auch nicht manuell kann. Auch wenn es so banal erscheint, hat diese explizite Aussage mir gezeigt, wie dogmatisch ich noch gedacht hatte.