Japan 2023 – Abschluss
Und hiermit komme ich zum Abschluss des Reiseberichts für Japan 2023.
Wir haben viel gemacht. Trotzdem hat es sich nicht überladen angefühlt, weil da Orte dabei waren, etwa Shizuoka und Okayama, die ganz entspannt angegangen werden konnten. Das heißt, auch wenn einige Orte nicht soo interessant waren, war es so vielleicht gerade gut so. Wenn ich jedes Mal ein Ort wie Kyoto hätte, würde ich womöglich ständig vom FOMO-Gefühl geplagt und überreizt sein :’D.
Es gibt noch vieles zu sagen. Aber nicht mehr innerhalb dieser Reihe. Zum Einen sind das Gedankengänge und Beobachtungen während des Reisens, die ich unabhängig vom Reisebericht an anderer Stelle verschriftlichen kann. Zum Anderen will ich jetzt auch mal zum Ende kommen (das bezog sich vor allem auf die Schreibphase).
Ich dachte es wäre schon zu spät, diese Reihe zu schreiben. Viele Dinge sind tatsächlich nicht so kurzlebig und auch nach 1 3/4 Jahren noch „aktuell“ und ggf. auch nutzbar. Auch wenn es viel Arbeit war (ist das normal bei Reiseberichten oder habe ich mir das Leben schwerer gemacht als es sein müsste?), hat es Spaß gemacht, die Reise aufzubereiten. Vor allem habe ich noch einiges dazu gelernt als ich Hintergrundinformation nachgelesen habe, um diese an einigen Stellen einzubinden. Das ist nicht die ideale Reihenfolge, weil ich so vor Ort wahrscheinlich gar nicht richtig wertschätzen konnte, was ich gesehen hatte. Aber dann weiß ich es wenigstens jetzt ^^ Und: es tut immer gut, in Erinnerungen zu schwelgen und lässt die Reise nochmal aufleben.
An dieser Stelle möchte ich auch noch zwei deutschsprachige Blogs verlinken, die mir sowohl bei der Reiseplanung als auch bei der Erstellung der Reiseberichte eine große Hilfe waren:
- Tessa von WanderWeib
- Elisa von japanliebe
Und das soll’s nun vorerst sein: Der Reisebericht für Japan 2023 ist fertig.

Japan 2023 – Einleitung | Japan 2023 #1: Ankunft, Kyoto und Uji | Japan 2023 auf Film: Kyoto und Uji | Japan 2023 #2: Nikko | Japan 2023 auf Film: Nikko | Japan 2023 #3: Ein letztes Bisschen Nikko und Shizuoka | Japan 2023 #4: Okayama, Kurashiki und Himeji | Japan 2023 #5: Ryokan erleben in Ako | Japan 2023 auf Film: Okayama, Himeji und Ako | Japan 2023 #6: Osaka | Japan 2023 #7: Kanazawa | Japan 2023 auf Film: Osaka und Kanazawa | Japan 2023 – Abschluss
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Ich habe sehr gern mitgelesen und dabei eigene Reise-Erinnerungen aufleben lassen – vielen Dank dafür!
Wie man an diese Sache mit Reiseberichten rangeht, weiß ich auch noch nicht. Meinen habe ich damals direkt nach der Reise geschrieben und damals schon gedacht „jetzt fängst du noch an Sachen zu vergessen“. Die Fotos waren mir die beste Dokumentation was wann war und wie es war.
Durch eine Freundin weiß ich aber auch, dass den ganzen Tag in den ruhigen Momenten Reisetagebuch schreiben auch sehr den Vibe zerstören kann. Vermutlich muss man den Weg finden, der am wenigsten stört. Am Ende ist man wahrscheinlich so oder so froh, dass man den Reisebericht geschrieben hat. Zumindest hast du mich inspiriert meinen alten ( https://miss-booleana.de/tag/japanreise/ ) nochmal zu lesen 😀 mal gucken, was da an Erinnerungen geweckt wird.
Was für ein schöner Nebeneffekt und sehr gern geschehen 🙂
Fotos waren sehr hilfreich – da bin ich auch sehr froh gewesen, sehr viele gehabt zu haben (sonst bin ich eher genervt, wenn ich zu viele Fotos mache). Nach deinem Kommentar habe ich auch mal überlegt, wie es mir eigentlich so erging mit dem Reisetagebuch vor Ort schreiben. Ich kann den Punkt nachvollziehen und es gab viele Tage wo es nicht dieses romantische Tagebuchschreiben war (eigentlich an den meisten Tagen der Fall). Aber gerade wenn ich es zeitnah schreibe, habe ich auch noch kleine Geschehnisse im Kopf, die schöne Anekdoten hergeben. Auf einigen nachfolgenden Reisen habe ich das Reisetagebuch daher beibehalten.
Aber das Aufbereiten der Berichte war dennoch anstrengend – irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt x)
Danke fürs mit auf die Reise nehmen und die vielen tollen Fotos! 🙂
Und ja, Reiseberichte sind immer viel Arbeit. Ist bei mir auch so und ich schreibe sie meist sehr zeitnah. Aber ist es ja auch wert, wenn man in ein paar Jahren noch darauf zurückblicken kann.
Sehr gerne und vielen Dank fürs Mitlesen!
Das ist gut/beruhigend zu hören. Wenn man Reiseberichte liest, dann liest sich das immer so leicht und flüssig. Und irgendwie dachte ich, dass sich das auch so leicht und flüssig im Hintergrund schreiben lässt – falsch gedacht! Aber die Arbeit ist es wirklich auch wert, nicht nur auf der Ebene des Zurückblickens.
Meine Schwester hat bei ihrer Reise auch bewusst beides gesucht. Trubel und auch ruhige Orte zum Ausgleich, die nicht so überlaufen und dennoch traditionell sind. Sie neigt auch dazu vom Weg abzuweichen und daneben zu laufen, statt wie die Massen mittendurch und damit fährt sie meist sehr gut, weil sie so vieles Kleines, aber Wundervolles entdeckt. Allgemein denke ich, dass Japan viele liebevolle Details zu bieten hat. Danke fürs Mitnehmen.
Dann ist deine Schwester mir bereits einen Schritt voraus, denn bei uns war das nicht wirklich so geplant – zumindest nicht städtemäßig. Aber die Erfahrung hat gezeigt, dass das wirklich gut tut – vor allem im Nachhinein, dass man nicht einfach nur voll ist mit zu vielen Eindrücken. Ich versuche auch mehr und mehr mich auf die Langsamkeit einzulassen und stimme dir zu, dass das dann die kleinen und leisen, jedoch gleichermaßen eindrucksvollen Momente sind, die man sammelt. Danke dir fürs Mitkommen!