Ich habe im Radio gehört, dass es akzeptabel ist bis zum Ende der ersten Januarwoche sich ein frohes Neues zu wünschen. In dem Sinne erst mal: Frohes neues Jahr – auf dass es ein überwiegend gutes wird!
Und nun kommen wir zum letzten Wochenliebling dieses Fotoprojektes. Ich habe entschieden 2026 das Projekt erst mal nicht fortzuführen. Vier Tage habe ich nun kein Tagesfoto mehr gemacht und es ist etwas komisch. Nach 361 Tagen Routine ist das Denken und Machen eines Tagesfoto in Fleisch und Blut übergangen. Diese Gewohnheit jetzt wieder zu brechen, fühlt sich eben wie das an: ein Bruch. Aber auch das ist nur eine Frage der Zeit bis ich mich wieder daran gewöhnt habe.
Auch ich werde noch den ein oder anderen Rückblick schreiben, ganz abgeschlossen ist es noch nicht 😁
Nun aber zum letzten Wochenliebling dieses 2025er-Projektes, das aus den letzten vier Fotos des letzten Jahres besteht.
Fotos 358 bis 361: 🎈 360
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💭 Die Auswahl
Ich mag an diesem Foto: die Sonne im Winter – das tut meiner Seele sehr gut; diese lila Lichtpunkte in der Ecke; und ein bisschen Grün schadet auch nie.
Damit ist der letzte Wochenliebling gefunden und ich finde das einen wunderbaren Abschluss für dieses Projekt.
Sony alpha 99 + Minolta AF 50 mm f/1.7
2025 mache ich jeden Tag ein Foto und alle Fotos werden in der Galerie hochgeladen. Außerdem wird immer ein Foto pro sieben Tage zu einem Wochenliebling gekürt und ich zeige es in einem separaten Blogpost. Die Galerie und weitere Infos findest du auf der Projekt-spezifischen Seite: Fotoprojekt 365.
Endspurt. Ich schreibe diesen Beitrag tatsächlich am Abend des 28. Dezembers und zeige Bilder der vergangenen sieben Tage. Einmal also richtig tagesaktuell. Mal sehen, wann der Wochenliebling 52 und damit der letzte Wochenliebling erscheinen wird.
Fotos 351 bis 357: 🎈 351
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💭 Die Auswahl
Dieses Foto ist aus dem Projekt 52 heraus entstanden und ich mag einfach die Entstehungsgeschichte. Die Geschichte gibt es unten. Das ist schon der Grund warum das mein Wochenliebling geworden ist.
Andere umgesetzte Projekte
Projekt 52 von Sari
Mit diesem Post kommt die Umsetzung der letzten zwei Themen aus dem Projekt 52 zeige. Seit Kalenderwoche 07 habe ich die monatlichen Themen als Inspiration und Aufgabe für ein Foto der Woche genutzt. Liebe Sari, danke für die Organisation dieses Projektes! Es war mir eine Freude 🐥
Es wird 2026 erneut eine Runde geben. Ich lote aktuell meine Hobbys für 2026 noch aus, daher steht es noch in den Sternen, ob und wie ich mitmachen würde. Aber ich möchte es mir nicht nehmen lassen das Projekt weiterzuempfehlen! Und damit verlinke ich direkt auf die Ankündigung fürs Projekt 52 im Jahre 2026.
Und damit zu den zwei letzten Themen 2025:
KW 51: ausgewähltes Thema war Mein Superheld
Ich hab’s nicht wirklich mit Superhelden. Nach bisschen Nachdenken kam ich dann doch drauf: Sailor Moon. Meine Superheldin vor vielen vielen Jahren. Da ich aber weder Merch noch sonstige Erinnerungsstücke an Sailor Moon habe, stand ich vor dem Problem wie ich das fotografisch darstellen konnte. Auf einem Geburtstag hatte das Geburtstagskind den Gästen ein Rocher an den Platz gelegt. Ich fing an zu erzählen, dass ich als Kind schöne lange, oval geformte Fingernägel haben wollte. Irgendwie verbinde ich das auch mit den Verwandlungen der Sailor Kriegerinnen (wovon ich spreche: YouTube: Sailor Moon Gruppenverwandlung (german)). Mir war das als Mädchen nicht erlaubt. Meine Lösung war es mir diese ovalen Rocher-Sticker auf meine Fingernägel zu kleben und damit zumindest ein bisschen das Gefühl von langen schönen Fingernägeln zu haben. Und so habe ich auf dem Geburtstag fünf Rocher-Sticker gesammelt und zuhause dieses Foto inszeniert. Mit einer Handbewegung, die mehr oder weniger an Sailor Moons Position angelehnt ist nachdem sie sagt „Im Namen des Mondes werde ich dich bestrafen“ 🌙
KW 52: ausgewähltes Thema war Abendritual
Mein Abendritual ist es in mein 5 Jahres-Tagebuch zu schreiben.
351, 355 bis 357: Sony alpha 99 + Minolta AF 50 mm f/1.7
352 bis 354: Panasonic Lumix DMC-FZ50
2025 mache ich jeden Tag ein Foto und alle Fotos werden in der Galerie hochgeladen. Außerdem wird immer ein Foto pro sieben Tage zu einem Wochenliebling gekürt und ich zeige es in einem separaten Blogpost. Die Galerie und weitere Infos findest du auf der Projekt-spezifischen Seite: Fotoprojekt 365.
Letztes Jahr fragte ich wie viele Plätzchensorten es sein dürfen. Ich träumte von 10, musste aber realistischerweise auf 5 bis 6 runterschrauben und endete in der Realität bei 4. Was mich mehr beschäftigte, war die Tatsache, dass sie auf verschiedene Wochenenden verteilt gebacken wurden und somit nicht zur gleichen Zeit „da“ waren. Das ist für die Plätzchengrundversorgung völlig egal, irgendwelche Plätzchen waren immer da zum Naschen. Meine Wunschvorstellung war jedoch, dass ich eine Plätzchendose aufmache und alle Sorten auf einmal darin vorfinde und die Qual der Wahl habe. Daher war das Ziel für dieses Jahr ein Plätzchenbackmarathon – ein Wochenende an dem alle Sorten gebacken werden sollten und das wär’s für die Adventszeit 2025.
Im Oktober hatte ich mich erstmals damit beschäftigt und mit einem Freund darüber geredet. Seine Tipps:
Plätzchensorten auswählen, die nicht viele Schritte haben. Aus der Perspektive sind Ausstechplätzchen keine „einfachen“ Plätzchen, da diese viele Schritte beinhalten: Teig immer wieder zusammenkratzen, kneten, ausrollen und ausstechen. Nach dem Backen wollen sie auch noch verziert werden. Jeweils davor und danach müssen sie abkühlen. Einfacher sind Plätzchen, die aus einer Teigrolle in Scheiben geschnitten und gebacken werden, fertig; oder Plätzchen, bei denen der Teig auf dem Blech verteilt und gebacken wird und anschließend geschnitten wird.
Alle Teige vor den Backtagen vorbereiten. Danach heißt es nur noch backen, backen, backen.
Zwei Backbleche nutzen. Ist praktisch für Tipp 4.
Die Kälte draußen nutzen, um das Abkühlen zu beschleunigen, also Bleche auf den Balkon oder Terrasse stellen.
Ich hatte mir überlegt am Wochenende vor dem ersten Advent den Backmarathon zu machen, aber mir kam was dazwischen. Dann schien es, als ob ich kein ganzes Wochenende mehr zur Verfügung hätte, um zu backen. Immer war ein Tag oder das gesamte Wochenende verplant und zwei Tage allein fürs Backen würde ich nach den Erfahrungsberichten schon brauchen.
Am zweiten Adventswochenende kam eine Freundin zu Besuch und wir hatten hier und da ein paar Pläne gehabt. Vieles war aber noch offen und ich sah meine Chance. Als ich sie vom Bahnhof abholte, überfiel ich sie mit der Idee mit mir den Plätzchenbackmarathon zu machen und sie war glücklicherweise sehr offen dafür. So ging es an die Planung.
Der Plätzchenbackmarathon findet statt!
Zuerst ging es an die Entscheidung der Plätzchensorten. Am Ende standen auf dem Plan: Nussecken, Schokocrossies, Vanillekipferl, Mohn-Zitrone-Kipferl, Schwarzweiß-Gebäck und Husarenkrapfen. Also sehr viel Mürbteig, auch wenn es verschiedene Varianten sind.
Ich wollte auf jeden Fall Freitag Abend noch alle Teige vorbereiten (Tipp 2), damit wir am Samstag entspannt starten könnten. Ich wurde dafür belächelt, aber ich bestand darauf. Am Ende waren wir doch sehr froh, es hat mich irgendwas zwischen 1,5 und 2 Stunden gekostet.
Samstag wurden alle Plätzchen bis auf das Schwarzweißgebäck gebacken. Wir haben zu zweit den halben Tag (sechs bis acht Stunden) gebraucht. Am Sonntag wurde dann das Schwarzweißgebäck gebacken und die Ausstechplätzchen dekoriert. Stopp, Ausstechplätzchen? Dazu gleich mehr 🙊 Das hat ca. drei bis vier Stunden gedauert.
Die Plätzchen wurden sortenrein in Boxen verstaut. Einige in luftdichten Plastikdosen, einige in luftdurchlässigen Plätzchendosen. Meine Freundin hat ihre Boxen direkt gemischt, da sie diese am Sonntag mit nach Hause nahm. Das Resultat: gaaaanz viel Vorfreude auf die Plätzchen!
Also doch Ausstechplätzchen?!
Die waren nicht geplant, aus genannten Gründen. Trotzdem hat sich diese Plätzchensorte reingemogelt! Wie es dazu kam? Nun ja… ich wollte 500 g Mehl nutzen für den einfachen Mürbteig, aber während ich in tiefer Diskussion mit meiner Freundin steckte, kippte ich die ganze Packung aus und vergaß, dass eine übliche Mehlpackung 1000 g Inhalt hatte. Erst als der Teig bröselig blieb und nicht ansatzweise zu einem Teigklumpen wurde, hielt ich inne. Und dann sah ich sie: Die Zahl 1000 auf der leeren Mehltüte. Ich fügte also nochmal die gleiche Menge an Butter, Zucker und Ei hinzu. Und so hatte ich plötzlich die doppelte Menge an Mürbteig und wir entschieden uns Ausstechplätzchen zu machen. Denn tolle Plätzchen sind das ja schon!
Hinterher ist man immer klüger
Alleine hätte ich es nicht geschafft. Es hat sich so ergeben, dass wir uns die Sorten aufgeteilt haben. Das war nicht geplant und jede hat sich das genommen, worauf sie Lust hatte. Bloß beim Schwarzweißgebäck haben wir zusammen am Tisch gesessen und gewerkelt. Ich sollte das daher auch bei einem nächsten Mal mit jemand anderem machen.
Teige ggf. markieren. Ich glaube ich habe die falsche weiße Teigkugel mit Kakao für das Schwarweißgebäck eingefärbt. Sah nach gemahlenem Mandel aus … (Vanillekipferlteig, bist du’s?!)
Auf Diversität bei Plätzchen achten. Wir waren froh um die Nussecken und Schokocrossies, die nicht so mürbteiglastig waren. Aber schon der Unterschied in den Ausstechplätzchen und Husarenkrapfen, bei denen in der Mitte Konfitüre/Gelee/Marmelade eingefüllt wird, macht Freude.
Auf das Schwarzweißgebäck hatten wir uns richtig gefreut: Einfach mal diese zwei Farben zu verschiedenen Muster verbinden. Das war wie Basteln mit essbarer Knete. Hat entsprechend auch lang gedauert, aber die Zeit hatten wir am Sonntag. Sie gehören für mich in die Kategorie Ausstechplätzchen: Zeitlich aufwendiger, aber totally worth it.
Bei der ersten Fuhre den Ofen wirklich vorheizen und erst dann die Plätzchen reinschieben. Sonst wärmen sich die Plätzchen mit dem Ofen auf und zerfließen. Zumindest denke ich, dass das der Grund ist, weshalb die Vanillekipferl breiter geworden sind.
Mindestens genauso wichtig: Plätzchendosen
Und die Plätzchendosen, die ich im Post vom letzten Jahr am Ende noch als besonders wichtig hervorhob? Die haben wir auch erst am Freitag in der Stadt gekauft. Und wow, welchen Unterschied sie machen! Sie machen optisch was her und machen das Naschen so viel genüsslicher. Und was mich überrascht hat: Wie viel Freude es macht die Plätzchendosen zu füllen, um sie mitzunehmen, z. B. auf die Arbeit. Dafür finde ich meine kleineren Dosen praktisch: Genug für ein paar Leute einpacken, aber die Dose sieht trotzdem voll aus. Freudelevel +1.
Fündig geworden waren wir im Butlers, Søstrene Grene und REWE. Letztes Jahr hatte der Müller und Tchibo ganz hübsche Dosen, aber da habe ich mit dem Kaufen zu lange gezögert .
Rezepte findest du zuhauf im Internet. Für die eigene Dokumentation habe ich die Rezepte zumindest ein bisschen weiter unten aufgeschrieben. Optisch mögen sie an der ein oder anderen Stelle ihre kleinen Macken haben, tut dem Geschmack aber definitiv nichts. Meine Lieblinge bleiben die Varianten des Mürbteigs 😋
Ein Adventswochenende haben wir ja noch vor uns – vielleicht bist du jetzt ja auch inspiriert?
Auf jeden Fall wünsche ich dir eine restliche süße Adventszeit! 🌟
Sony alpha 99 + Minolta AF 50 mm f/1.7, Minolta AF 100 mm Macro f/2.8
Rezepte als Basis genutzt, durchaus mit kreativer Abwandlung:
Schwarzweiß-Gebäck, Husarenkrapfen und Ausstechplätzchen: Mürbteig mache ich im 3-2-1-Verhältnis (Mehl-Butter-Zucker), dazu 1 Ei/500 g Mehl. Schwarzweißgebäck: Einfärben nach diesem Rezept. Zur Füllung der Husarenkrapfen habe ich das genommen, was ich noch zuhause hatte (Quittengelee, Aprikosenkonfitüre). Zur Deko der Ausstechplätzchen habe ich gesiebten Puderzucker mit Zitronensaft verrührt.
Nussecken: Mürbteig auf dem Blech ausrollen (160 g Mehl, 3/4 TL Backpulver, 60 g Zucker, 65 g Butter, 1 Ei), eine Schicht Aprikosenmarmelade (2 EL) verteilen und Nussmasse (80 g Butter, 65 g Zucker, 200 g gemahlene Haselnüsse, 200 g gehackte Haselnüsse im Topf erwärmen und vermischen) darauf verteilen. Nach dem Backen abkühlen lassen, mit Schokokuvertüre dekorieren und in Ecken abschneiden.