„Diese Zines sind überall“ und weitere Gedanken

Ich schrieb letztens: „Diese Zines sind überall. Immer wieder stolpere ich über Menschen, die Zines machen, zuletzt Jürgen. Ich möchte hiermit dokumentieren: Ich überlege ernsthaft auch mal ein Zine zu machen.“

Hier ein paar weitere Notizschnipsel zu diesem Thema. Und nein, ich habe mich (noch!) nicht weiter damit beschäftigt, zumindest nicht mit Händen und Füßen, nur in Gedanken immer wieder.

Aber hier erst mal die Quellen zu anderen Leuten (die besagten Leute), die sich länger und intensiver damit beschäftigen – mit mehr Infos und vor allem Beispielen:

  • Jenni und der ganz eigenen Webseite zu Zines: zines.cool
  • Anna von everything is better than doomscrolling, mit einer eigenen Unterseite für Zines
  • Patric und der ganz eigenen Webseite zu Foto-Zine: Foto Zines

Auf jeder Seite findest du eine Definition was ein Zine ist. Ich verlinke an dieser Stelle direkt dazu:

Ein bisschen frage ich mich, inwiefern der Inhalt eines Zines anders ist als ein Blogpost. Ich meine … ein Zine beschäftigt sich oft mit einem Thema, das in einem abgeschlossenem Rahmen (Heft) veröffentlicht wird. Daher: Ist ein Zine vielleicht gar nicht so anders als ein Blogpost. Aber: Es ist ganz analog, gedruckt, wir können es anfassen und halten. Wir haben die HAPTIK! Und das BASTELN und/oder KREATIV SEIN (wenn man will; das auf analoge oder digitale Arbeitsweise).

Brauche ich noch ein weiteres Hobby? Eigentlich nicht. Aber nach brauchen fragt nie jemand bei Hobbys. Ich finde so ein Zine schon echt charmant. Das ist Grund genug, dass es mir nicht mehr aus dem Kopf geht und es dort auch wohnen zu lassen. Wenigstens eines will ich mal machen. Und wer sagt denn, dass es direkt ein Hobby wird…? Vielleicht reicht mir ja eines und dann war’s das.

Einerseits denke ich, dass ich zurzeit nicht gerade die Zeit habe, ein Zine zu erstellen. Andererseits finde ich auch immer wieder Zeit, um am Handy sinnlos zu scrollen (ich finde den Blogtitel von Anna „everything is better than doomscrolling“ schon sehr treffend)!? Mich nervt das schon arg.

Dann kann ich auch ein A4-Blatt auspacken, einen Stift holen und damit was machen. Auch wenn mich ein Foto-Zine gerade mehr anlächelt. Ich dachte, das wäre das Einfachste. Aber es geht noch einfacher: Papier, Stift, Tisch – mach was draus.

So ein Blatt A4 kann man wunderbar mit etwas falten und einem Schnitt mit der Schere (okay, das bräuchte man noch) zu einem 8-seitigen Mini-Zine verwandeln. Jenni hat dazu natürlich auch eine Anleitung: siehe unter Gefaltetes Minizine.

Was jetzt noch fehlt, wäre ein Thema. Aber das findet sich schon, wenn ich davor sitze.

… to be continued … ?