Ein paar Blogziele zum Anfang des neuen Jahres habe ich mir gesetzt und für mich notiert. Ich erwähnte es auch im Blog-Jahresrückblick 2025: Für dieses Jahr sind ein paar andere Projekte aufgepoppt und der Blog muss und darf noch seinen Platz für dieses Jahr finden. Der Januar war recht ruhig und mir geht es gut damit. Auch eine schöne Beobachtung.
Ich gehe meinen Feedreader-Speicher durch und kommentiere Blogposts, für die ich mir die Zeit nehmen wollte oder schreibe mir Medientipps in mein persönliches System auf. Langfristig fände ich es schön, wenn der Speicher kleiner wird und dann auch so bleibt (Anfang des Jahres hatte ich über 60 gespeicherte Blogposts).
Ich habe mein Notizsystem etwas schleifen lassen, in dem ich bisher Gedanken oder Aktivitäten bzgl. des Blogs geloggt habe. Da muss ich mal schauen, ob ich das alte System wieder aufnehmen möchte oder ein neues ausprobieren will.
Das war’s auch schon. Nun noch eine Auflistung der Blogbeiträge der vergangenen zwei Monate.
Oktober stand ganz im Sinne der Reisevorbereitung. Viel ging also nicht was den Blog betrifft. Zwischendrin hatte der Blog seinen 5. Geburtstag und es gab einen Geburtstagspost. Ich freue mich da immer drauf, dieses Jahr habe ich mir sogar die Mühe gemacht einen Kuchen zu backen!
Es ist schon witzig bis komisch, dass ein Bloggeburtstag gefeiert wird. Bei keinem anderen Hobby feiere ich den Jahrestag. Zum Einen hängt das bestimmt daran, dass ich bei anderen Hobbys das nicht so klar datieren kann wie beim Blog. Aber es ist auch unter Blogger:innen geläufiger als bei anderen Hobbys, den Jahrestag zu feiern. Und so habe ich mich dem angeschlossen und nutze den Geburtstag um dieses wunderschöne Hobby zu frönen. Und doch ist das eine bemerkenswerte Besonderheit des Bloggens.
Ich vergesse immer, dass ich nur zwei Wochen des Novembers im Urlaub war, die restlichen zwei Wochen war ich ja wieder zuhause. In den zwei Urlaubswochen ist folglich nicht viel passiert. Die Wochenlieblinge gingen brav online und das war’s. Ist jemandem aufgefallen, dass ich da die Frequenz schon erhöht habe ohne es anzukündigen? Sonst habe ich diese Angewohnheit das immer vorher anzukündigen. Außer vor dem Urlaub, da dachte ich, mache ich einfach mal à la show, don’t tell ^^
In der zweiten Hälfte des Monats akklimatisierte ich mich wieder an den Alltag, inkl. Hobbys. Zum Ende November hin habe ich es weitestgehend geschafft. Am Post über die fotografischen Erkenntnisse aus der Japan-Reise 2023 wollte ich sogar während meiner Reise arbeiten, da der Text schon recht weit war. Zur Unterhaltung während der Flugzeit etwa. Zu spät merkte ich, dass ich keinen Zugriff auf meine Fotos hatte, die meine Erkenntnisse unterstützten sollten. Und so machte ich das erst als ich wieder zurück war.
Wie im Blogger’s life für April und Mai 2025 gibt es keine Einzelnotizen zu August und September 2025 aus Blogger-Sicht. Also gibt es wieder einen monatsübergreifenden Text.
An der Liste meiner Posts siehst du auch, dass nicht viel ging an „Einzelposts“ – also Posts, die nicht zu einer Reihe oder einem Format gehören (de facto keinen einzigen :O). Es gab mehr oder weniger regelmäßig die Wochenlieblinge, und das Ende der Reiseberichtsserie über Japan kam.
Das ist wohl dieses Sommerloch, von dem alle sprechen… aber nein. Bei mir hat das den einfachen Grund, dass ich mich „nebenher“ noch auf eine anstehende Reise vorbereite und ich dafür viel Energie reinstecke. Unter anderem die Sprache rudimentär zu lernen (läuft so semi), aber auch wieder etwas fitter werden (wir wollen wandern und ich will nicht nur meckern, weil mein Durchhaltevermögen so schlecht ist). Und was sonst noch so anfällt (Reiseplanung, Unterkünfte buchen, Anfahrten planen). Die Anführungszeichen bei nebenher sind sehr ernstzunehmen, denn das ist sowas von nicht nebenher lol.
Aber ich war auch urlauben, zweimal war ich an der Nordsee. Einmal an der deutschen Nordsee im Ostfriesland, einmal an der niederländischen Nordsee in der Nähe von Den Haag. Von der deutschen Nordsee habe ich im letzten Wochenliebling (#33) erzählt; von der niederländischen Seite habe ich noch keine Fotos. Ich weiß nicht mal, ob ich Fotos von der Nordsee selbst gemacht hab :’D
Was mich sowohl bei den Posts zu Japan, als auch bei denen an der Nordsee (und das war nicht mal ein richtiger Reisebericht) sehr gefreut hat, waren die Kommentare. Ich habe Erinnerungen geweckt, Fernweh ausgelöst und/oder Lust gemacht auf eine Reise dort hin. Wobei ich immer noch nicht weiß, ob es eine „gute“ oder „schlechte“ Sache ist Fernweh auszulösen. Denn ich kann es auch sehr nachfühlen, dieses Fernweh-Gefühl. Das ist ein zwiespältiges Gefühl – einerseits warm und wohlig, andererseits zeigt es auch auf, dass der Ort gerade fern ist. Ich bin gerade nochmal über die Kommentare geflogen – und sie haben wir wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert (auch die, die ich auf anderem Wege als über Posts bekommen habe)! Vielen Dank dafür :3
Ich erwähne ungern, worüber ich eigentlich noch schreiben will, weil ich Angst davor habe, dass das leere Versprechen werden. Aber heute habe ich Lust drauf, daher für mich zur eigenen Doku, worüber ich schon seit Monaten schreiben will: Third Places, meine Vorlesepatenschaft (Ehrenamt), über Repair Cafés (Interesse und Ehrenamt), meine Fotos von meiner Vietnamreise 2024, Pflege von Eigentum. Eine ganz lose Liste.
Und: Hipp, hipp, hurra – ein Jahr „Blogger’s life“! In der ersten Ausgabe schrieb ich
Here we go, a blog review. I wish it to become a series but I don't promise anything like that. I run the blog too freely and unbound for such a promise, with as little pressure as possible and as much fun as possible.
Ein Jahr lang jeden zweiten Monat eine Ausgabe – das kann sich fürs Erste eine Reihe nennen. Mir macht es weiterhin Freude, dieses Format zu füllen und ich habe nicht vor es abzusetzen. Das wollte ich also mal kurz feiern 🥳
Hab einen schönen Feiertag und hier noch die Posts aus den letzten zwei Monaten.
Ich habe meine übliche Sammelzeit überschritten und deshalb waren es für meine Verhältnisse viele Links. Anfangs wollte ich die Links sogar teilen, aber dann befand ich das für eine unnötige Sache.