Erzählenswerte Kleinigkeiten: Filme fürs Kino, Knicklichter und echte U-Bahnsysteme

„Die Odyssee“ im Kino sehen wollen

Ich bin nun wahrlich keine Cineastin. Und wenn ich Filme anschaue, gehört der Film „Die Odyssee“ klar nicht zu meinem Genre und mich hätte der Film kalt gelassen. Nun geistert dieser Film überall herum und man hört/liest sich das ja dann doch mal an/durch. Dann kam noch ein gelesener Blogartikel zu einem anderen Film, den man damals für eine sehr gute (beste) Filmerfahrung am besten im Kino hätte sehen sollen (Dune). Und „Die Odyssee“ gehört nun auch zu diesen Filmen, die man am besten im Kino anschaut. Das will ich schon mal erleben. Es ist offensichtlich: Es geht mir nicht um die Story, sondern um die Filmästhetik und das -erlebnis. So bin ich kurz eingestiegen in die Tiefen des „richtigen“ Kinos und habe eines auserwählt (IMAX). Bei dem Kino kann ich mehrere Wochen (!) im Voraus einen Platz reservieren und das werde ich machen. *hyped*

Knicklichter

Meine ersten Partys waren Schulpartys. Wo ich um 22 Uhr abgeholt werden musste, weil ich noch unter 16 Jahre war. Da habe ich entdeckt, dass ich gerne tanzen gehe. Zurück in diese ersten Partys haben mich geworfen Knicklichter, die vor kurzem auf einem JGA (als Teilnehmerin) verteilt wurden. Schon lange nicht mehr gesehen und um das Handgelenk gehängt. Direkt wieder nostalgisch geworden. Und war so happy!

Echte U-Bahnsysteme in Deutschland

Es gibt nur vier echte U-Bahnsysteme. Die befinden sich in den Städten: Berlin, Hamburg, München und – Überraschung! – Nürnberg. Alle anderen Nahverkehrssysteme, die sich U-Bahn nennen, sind in der engeren Definition keine U-Bahn. Ein wichtiges Merkmal ist, dass das System unabhängig ist. Ich zitiere an dieser Stelle Wikipedia, da ich mir unter dem Begriff „unabhängig“ in diesem Kontext wenig vorstellen kann:

Unabhängige Bahnkörper sind solche Strecken, die aufgrund ihrer Lage und Bauart völlig getrennt vom übrigen Verkehr sind. Bahnübergänge sind möglich. U-Bahnen sind nach gängiger Definition komplett kreuzungsfrei und daher ausschließlich mit unabhängigen Bahnkörpern ausgestattet.

Das ist einer der Hirnplopps aus den letzten Jahren, der mich unglaublich fasziniert. Endlich konnte ich dieses wunderbar unnütze Wissen auf und durch meinem Blog verteilen. hehehe

Erzählenswerte Kleinigkeiten: Dreckige Tastatur, Umzug vom Internet und Hirnplopps

Mein Leben beschäftigte sich zuletzt mit unserem Umzug. Nun liegt er hinter uns und ein paar erzählenswerte Kleinigkeiten habe ich mitgebracht, die alle sehr eng mit diesem Umzug zusammenhängen:

Tastatur säubern

Was ist wichtig, wenn man umzieht? Richtig, die Tastatur säubern, wenn man seinen Arbeitsplatz wieder aufbaut. Wirkte etwas deplatziert zwischen den ganzen Sachen, die nach dem Umzug sonst so rumstanden. Aber manchmal muss man dem Herzen folgen. Und in dem Moment war es, meine Tasten aus der Tastatur zu lösen, jede einzelne Taste zu entstauben und über die „nackte“ Tastatur zu wischen. Wenn man schon mal umzieht und beschließt Sachen zu grundreinigen, dann kann man das auch mit einer Tastatur machen.

Internet, du verdammtes Ding.

In Deutschland ist es leichter einen Haushalt umzuziehen als das Internet.

Was ich gelernt habe: Ich weiß nun, dass es zwei Internetvarianten (Anschlüsse?) gibt und zwar DSL- und Kabelinternet. Jedes dieser Internetvarianten benötigt seinen eigenen Router. Als wir unseren Umzug beim Internetprovider angekündigt haben, war uns nicht klar, dass im neuen Zuhause das andere Internet angeschlossen war als das was wir im alten Zuhause hatten. Daher hatten wir bei der Nachfrage „Wollen Sie Ihren eigenen Router benutzen?“ mit Ja beantwortet. Wozu einen vom Provider mieten?

Erster Tag nach Umzug, nach einem Telefonanruf beim Provider, um einige benötigte Nummer durchzugeben, warteten wir darauf, dass das Internet funktionierte. Nach den angesagten zwei bis drei Stunden blinkte der Router weiterhin (blinken = nix stabil) und dann fand der Andere heraus: Wir haben den falschen (inkompatiblen) Router. Also flott in einem Elektronikfachmarkt einen kaufen gehen. Wusstest du, dass so ein selbst gekaufter Router recht teuer ist mit um die 300 Euronen?! Es gab noch etwas Hickhack, aber nach ca. 36 Stunden nach Anruf hörte das Blinken am Router endlich auf und das Internet lief. Das ist dann vergleichsweise doch wieder schnell. Aber unsere Nerven, unsere armen Nerven.

Was mich in solchen Situationen immer sehr beschäftigt, ist wie wenig ich über die Dinge Bescheid weiß, die um mich herum ist und doch so essentiell sind?! Da passt der Satz „Auskennen sollte man sich mit seinen Anschaffungen….“ aus dem Blogartikel Gesundheit von Gegenständen wieder ganz gut.

Aus dem Speicher von „Ein Säckchen Hirnplopps“

Vor langer, langer Zeit hatte ich ein Format namens „Ein Säckchen Hirnplopps“. Es gab genau drei Ausgaben und dann war’s das. Auch wenn es seit Herbst 2021 keine Ausgabe mehr gab, habe ich ein paar Notizen gespeichert. Das Format Hirnplopps ähnelt sich schon diesem neuen Format „erzählenswerten Kleinigkeiten“. Vielleicht verschmelze ich diese beide Formate irgendwann mal offiziell (also für mich offiziell, Schlagwortstruktur, Titelstruktur etc.). Heute aber ein paar Hirnplopps, die schon seehr lange im Speicher sitzen und nach wie vor wahr sind:

  • Ich dislike es sehr hart, wenn die Scrollfunktion an einer Maus nicht funktioniert. Es gab mal jemanden, den hat das nicht gestört und hat zum Scrollen die Scrollbar genutzt statt sich um eine Maus mit funktionierender Mausfunktion zu kümmern. Das hat mich jedes Mal immens genervt, wenn ich damit gearbeitet hab.
  • Das wunderbare Gefühl, wenn der Umstieg zwischen Öffis perfekt klappt. So einmal passiert in Frankfurt: aus der S-Bahn aussteigen, die Rolltreppe hoch zur U-Bahn genommen, dort ungelogen 30 Sekunden gewartet und die U-Bahn ist dann eingefahren. Glücksgefühle! ✨

Erzählenswerte Kleinigkeiten

  • Da ich Lust auf was süßes hatte, ging ich in den Baklavaladen hinein, an dem ich zufällig vorbei kam. Ich suchte mir ein Baklavastück aus und bestellte. Bevor der Verkäufer mir eines abtrennte, fragte er mich, ob ich nur eins oder eine Mischung haben wolle. „Nur dieses Eine, danke“. Er trennte mir ein Baklavastück heraus, packte es auf eine Serviette und legte es auf den Tresen. Als ich meinen Geldbeutel in der Hand hielt, sagte er mir, dass das Stück geschenkt sei. Glückselig ging ich raus und genoss mein Baklava.
  • (Diese Notiz hatte ich vor der krassen Hitzephase geschrieben und fühle ich nun, nach der Hitzephase, wieder mehr) Den Cardigan „für alle Fälle“ lasse ich eines Morgens auf dem Weg zur Arbeit doch im Schrank hängen, weil es sowieso bis abends warm bleibt und er ungenutzt bleiben wird. Der Sommer ist da.
  • Diese Zines sind überall. Immer wieder stolpere ich über Menschen, die Zines machen, zuletzt Jürgen. Ich möchte hiermit dokumentieren: Ich überlege ernsthaft auch mal ein Zine zu machen. Es klingt schon nach einer lustigen Sache. Ich mein – ein Foto-Zine!? Ein paar Fragezeichen habe ich noch. Aber die HAPTIK! Und das BASTELN!