Sunny 16 #2 | Abschluss

Es ist schon ein Monat her, dass das letzte Set meiner zweiten Sunny 16-Fotoreihe auf dem Blog erschienen ist (hier findest du eine Übersicht aller Sunny 16-Beiträge). Die Posts hatte ich mehr oder weniger in einem Rutsch vorbereitet und vorgeplant, das war ganz angenehm für mich. Und vielleicht war es auch nicht ganz schlecht für das was jetzt kommen soll, denn dadurch konnte ich nochmal gut Abstand gewinnen und mich selbst nochmal durch meine Bilder klicken:

Ein ordentlicher Abschluss dieser Reihe. Was nehme ich mit? Wie geht es weiter?

Der genutzte Film in unscharf. / Film which was used and not in focus.

Motive

Ich bin wirklich stolz auf mich, was so rauskam. Nicht alle Bilder gefallen mir, aber mir gefallen einige Bilder ganz gut und das ist viel wert, wie ich finde. Es ist nüchtern betrachtet eigentlich nicht überraschend und mehr als in Ordnung, wenn mir nicht alle Bilder gefallen.

Besonders viel Spaß machten mir definitiv die Popcorn-Körner (Set 6) (oder wie ist der korrekte deutsche Plural von Popcorn – Popcörner? xD). Wahrscheinlich auch, weil ich was vorhatte und ein inneres Bild vor Augen hatte und dementsprechend versuchte, das Bild zu (er)schaffen. Weil ich da so vieles selbst einstellen kann – Setting, welches Popcorn mein Model sein sollte – fühlte ich mich bei diesen Bildern am nächsten als Erschafferin, als Künstlerin. Was aber gar nicht heißen will und soll, dass ich bei den anderen Bildern es weniger bin. Bloß fühlte ich es nicht so sehr. Bei den anderen Bildern fühlte ich mich mehr als Beobachterin.

Von den Motiven her fällt mir auf, dass ich gerne die Natur sehe und fotografiere. Gerade erkenne ich noch keinen roten Faden, außer dass mich die Natur an manchen Tagen besonders reizt. Vielleicht weil sie halt so oder so da ist, vielleicht aber auch, weil sie tatsächlich einfach bewundernswert ist.

Ziel erreicht?

Mein Ziel mit der Sunny 16-Reihe war es, die Sunny 16-Regel auszuprobieren und kennenzulernen. Zu sehen, ob wir beide kompatibel sind. Mein Ziel habe ich erreicht:

Ich habe es ausprobiert und ich finde, wir sind zumindest nicht unkompatibel.

An vielen Tagen wirkt es noch sehr technisch und berechnend. Ich stehe erst mal nur da, schätze das Licht ab, stelle alles auf die Ausgangsstellungen ein, um dann entsprechend der Lichtverhältnisse einzustellen und überlege dann vielleicht noch kurz, ob ich noch etwas an der Blende oder an der Verschlusszeit schrauben will. Ich frage mich, ob irgendwas das Intuitive kommt?

Aber das manuelle Fotografieren funktioniert. Und die wunderbare Konsequenz daraus ist: Ich fotografiere nun im manuellen Modus. Selbstsicher, aber auch bereit zu scheitern und dadurch zu lernen (weh tut es trotzdem, so ist es nicht).

Es wird keine offizielle dritte Reihe zur Sunny 16-Regel geben – das meine ich zumindest jetzt. Denn wenn es nach mir geht, wird alles was jetzt kommen wird, eine nicht zählbare Fortsetzung sein. Kein Experiment sein, sondern eine gelebte Methode meiner Fotografie. Und daher wird sie dann gewissermaßen der Standard. Außer ich habe eine Kompaktkamera benutzt, dann funktioniert das mit der Sunny 16-Regel nicht so, weil dort die Einstellmöglichkeiten sehr sehr begrenzt sind, sodass ein manuelles Fotografieren kaum möglich ist.

Wenn ich nun also zurückblicke, werde ich ein wenig emotional zu sehen, wie ich ausprobiert und gelernt habe. Daran zu denken, wie komisch es für mich war ins Blaue zu fotografieren und jetzt hier zu sein und zu wissen, dass es funktioniert. Insgesamt also: Sehr schön!


[english]

Sunny 16 #2 | Conclusion

It’s been a month since the last set of my second Sunny 16 photo series appeared on the blog (find here an overview of all Sunny 16 posts). I prepared the posts more or less in one go and pre-planned them for the blog, that was quite pleasant for me. And maybe it wasn’t all bad for what’s to come now because it gave me a good distance to click through my pictures once again for myself:

A proper conclusion to this series. What did I learn? Where do I go from here?

Motives

I’m really proud of myself for what came out. I don’t like all of the images but I like some of the images quite much and that’s worth a lot, I think. Soberly, it’s actually not surprising and more than okay if I don’t like all the images.

In particular, I definitely enjoyed the popcorn kernels(Set 6). Probably because I was up to something and had an inner image in mind and accordingly tried to create that image. There are so many things I was able to set by myself – the setting, which popcorn should be my model – and therefore, with these images I had the closest feeling to being a creator, as an artist.

But this does not mean that I am less of a creator in the other pictures. It’s just that I didn’t feel it so much. I felt more like an observer for the others.

From the motives I notice that I like to see nature and photograph it. Right now I don’t see a red thread for them, except that nature is particularly appealing to me on some days. Maybe because it’s just there one way or another, but maybe also because it’s really just admirable.

Goal achieved?

My goal with the Sunny 16 series was to try out the Sunny 16 rule and get to know it. To see if the two of us were compatible. I have achieved my goal:

I have tried it and I think we are at least not incompatible.

On many days it still seems very technical and calculating. First, I just stand there, assess the light, set everything to the initial positions, and then adjust according to the lighting conditions, and then maybe briefly consider whether I want to make adaptions on the aperture or shutter speed. I wonder if at some point this will be more intuitive?

But photographing manually works. And the wonderful consequence of this is: I now shoot in manual mode. Confident, but also willing to fail and learn through it (it still hurts, though).

There will be no official third series to the Sunny 16 rule – at least that’s what I think now. If it goes my way, everything that will come now will be an uncountable sequel. Not an experiment but a method of my photography that I will do anyway. And therefore, in a sense, it will then become the standard. Unless I used a compact camera, then it doesn’t work with the Sunny 16 rule because the setting options are very very limited there so that manual photography is hardly possible.

When I look back now I get a little emotional to see how I tried and learned. Thinking about how weird it was for me to shoot into the blue in the beginning and now being here and knowing that it works. To sum it up: very nice!

Translated with www.DeepL.com/Translator (free version), a few adaptions made

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