Als ich diesen Blogartikel bei und von Astrid Schewe entdeckt und gelesen habe, konnte ich es kaum glauben. Eine weitere Bloggerin, die Büchereien und Bibliotheken feiert! Und sie zählt in diesem ersten Teil (von zwei) fünf Gründe auf, weshalb sie Büchereien liebt. Ich habe nichts hinzuzufügen (macht sie selbst noch in Teil 2) 😀
Werde ich jemals wieder „Meines Wissens nach“ verwenden können ohne an diese sprachliche Auseinandersetzung der Zwiebel denken zu müssen? Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht, sich mit der deutschen Sprache zu beschäftigen.
In Zeiten von KI wirkt Wikipedia fast seriös. Tom Ellison spielt den Gedanken zu Ende und schreibt einen Text aus Sicht von Wikipedia und erinnert uns daran, welchen Ruf Wikipedia vor vielen vielen Jahren hatte als es erstmals auftauchte. Und welchen Ruf es nun neben ChatGPT & Co. schon fast genießt. Ich musste schmunzeln.
Queen All schenkt diesem kleinen Teil ganz viel Aufmerksamkeit. Zu recht! Sie entführt uns in die Welt der Computermäuse und es gibt Historie zu diesem Gerät, das die meisten von uns jeden Tag hin und her bewegen. Und nach dem Artikel habe ich auch das große Bedürfnis mein Computerzubehör zu putzen … 😅.
Es war sehr interessant den unsortierten Gedanken von Alexander Matzkeit zu folgen. Ohne eine Ahnung zu haben wer Richard Bachmann oder Hans Fallada sind, habe ich den Text angeklickt und angefangen zu lesen. Die Tatsache um die Gleichzeitigkeit von den Kämpfen des eigenen Lebens mit den Kämpfen auf systemischer Ebene hat mich an eigene Gedanken anderswo erinnert. Das habe ich nicht kommen sehen.
Ein Buch dieser Kinderbuchreihe habe ich gelesen, nachdem ich mich nach Kinderbüchern umgeschaut habe und mir dieses empfohlen wurde. Dieser Gedanke von Alexander Matzkeit hat mich nachdenklich und etwas erschrocken zurückgelassen.
Holger hat sich den Nachfolger der Camp Snap gekauft – die Camp Snap Pro – und schickt diese wieder auf Tour. Nachdem ich in meinem Erfahrungsbericht keine Verlinkung auf das Projekt im Jahre 2025 machen konnte, da das Projekt zu Ende gegangen war, habe ich mich sehr gefreut zu lesen, dass es 2026 eine neue Runde geben wird. Wer will, wer mag? Anmeldung unter dem oben genannten Post.
Letztes Jahr fragte ich wie viele Plätzchensorten es sein dürfen. Ich träumte von 10, musste aber realistischerweise auf 5 bis 6 runterschrauben und endete in der Realität bei 4. Was mich mehr beschäftigte, war die Tatsache, dass sie auf verschiedene Wochenenden verteilt gebacken wurden und somit nicht zur gleichen Zeit „da“ waren. Das ist für die Plätzchengrundversorgung völlig egal, irgendwelche Plätzchen waren immer da zum Naschen. Meine Wunschvorstellung war jedoch, dass ich eine Plätzchendose aufmache und alle Sorten auf einmal darin vorfinde und die Qual der Wahl habe. Daher war das Ziel für dieses Jahr ein Plätzchenbackmarathon – ein Wochenende an dem alle Sorten gebacken werden sollten und das wär’s für die Adventszeit 2025.
Im Oktober hatte ich mich erstmals damit beschäftigt und mit einem Freund darüber geredet. Seine Tipps:
Plätzchensorten auswählen, die nicht viele Schritte haben. Aus der Perspektive sind Ausstechplätzchen keine „einfachen“ Plätzchen, da diese viele Schritte beinhalten: Teig immer wieder zusammenkratzen, kneten, ausrollen und ausstechen. Nach dem Backen wollen sie auch noch verziert werden. Jeweils davor und danach müssen sie abkühlen. Einfacher sind Plätzchen, die aus einer Teigrolle in Scheiben geschnitten und gebacken werden, fertig; oder Plätzchen, bei denen der Teig auf dem Blech verteilt und gebacken wird und anschließend geschnitten wird.
Alle Teige vor den Backtagen vorbereiten. Danach heißt es nur noch backen, backen, backen.
Zwei Backbleche nutzen. Ist praktisch für Tipp 4.
Die Kälte draußen nutzen, um das Abkühlen zu beschleunigen, also Bleche auf den Balkon oder Terrasse stellen.
Ich hatte mir überlegt am Wochenende vor dem ersten Advent den Backmarathon zu machen, aber mir kam was dazwischen. Dann schien es, als ob ich kein ganzes Wochenende mehr zur Verfügung hätte, um zu backen. Immer war ein Tag oder das gesamte Wochenende verplant und zwei Tage allein fürs Backen würde ich nach den Erfahrungsberichten schon brauchen.
Am zweiten Adventswochenende kam eine Freundin zu Besuch und wir hatten hier und da ein paar Pläne gehabt. Vieles war aber noch offen und ich sah meine Chance. Als ich sie vom Bahnhof abholte, überfiel ich sie mit der Idee mit mir den Plätzchenbackmarathon zu machen und sie war glücklicherweise sehr offen dafür. So ging es an die Planung.
Der Plätzchenbackmarathon findet statt!
Zuerst ging es an die Entscheidung der Plätzchensorten. Am Ende standen auf dem Plan: Nussecken, Schokocrossies, Vanillekipferl, Mohn-Zitrone-Kipferl, Schwarzweiß-Gebäck und Husarenkrapfen. Also sehr viel Mürbteig, auch wenn es verschiedene Varianten sind.
Ich wollte auf jeden Fall Freitag Abend noch alle Teige vorbereiten (Tipp 2), damit wir am Samstag entspannt starten könnten. Ich wurde dafür belächelt, aber ich bestand darauf. Am Ende waren wir doch sehr froh, es hat mich irgendwas zwischen 1,5 und 2 Stunden gekostet.
Samstag wurden alle Plätzchen bis auf das Schwarzweißgebäck gebacken. Wir haben zu zweit den halben Tag (sechs bis acht Stunden) gebraucht. Am Sonntag wurde dann das Schwarzweißgebäck gebacken und die Ausstechplätzchen dekoriert. Stopp, Ausstechplätzchen? Dazu gleich mehr 🙊 Das hat ca. drei bis vier Stunden gedauert.
Die Plätzchen wurden sortenrein in Boxen verstaut. Einige in luftdichten Plastikdosen, einige in luftdurchlässigen Plätzchendosen. Meine Freundin hat ihre Boxen direkt gemischt, da sie diese am Sonntag mit nach Hause nahm. Das Resultat: gaaaanz viel Vorfreude auf die Plätzchen!
Also doch Ausstechplätzchen?!
Die waren nicht geplant, aus genannten Gründen. Trotzdem hat sich diese Plätzchensorte reingemogelt! Wie es dazu kam? Nun ja… ich wollte 500 g Mehl nutzen für den einfachen Mürbteig, aber während ich in tiefer Diskussion mit meiner Freundin steckte, kippte ich die ganze Packung aus und vergaß, dass eine übliche Mehlpackung 1000 g Inhalt hatte. Erst als der Teig bröselig blieb und nicht ansatzweise zu einem Teigklumpen wurde, hielt ich inne. Und dann sah ich sie: Die Zahl 1000 auf der leeren Mehltüte. Ich fügte also nochmal die gleiche Menge an Butter, Zucker und Ei hinzu. Und so hatte ich plötzlich die doppelte Menge an Mürbteig und wir entschieden uns Ausstechplätzchen zu machen. Denn tolle Plätzchen sind das ja schon!
Hinterher ist man immer klüger
Alleine hätte ich es nicht geschafft. Es hat sich so ergeben, dass wir uns die Sorten aufgeteilt haben. Das war nicht geplant und jede hat sich das genommen, worauf sie Lust hatte. Bloß beim Schwarzweißgebäck haben wir zusammen am Tisch gesessen und gewerkelt. Ich sollte das daher auch bei einem nächsten Mal mit jemand anderem machen.
Teige ggf. markieren. Ich glaube ich habe die falsche weiße Teigkugel mit Kakao für das Schwarweißgebäck eingefärbt. Sah nach gemahlenem Mandel aus … (Vanillekipferlteig, bist du’s?!)
Auf Diversität bei Plätzchen achten. Wir waren froh um die Nussecken und Schokocrossies, die nicht so mürbteiglastig waren. Aber schon der Unterschied in den Ausstechplätzchen und Husarenkrapfen, bei denen in der Mitte Konfitüre/Gelee/Marmelade eingefüllt wird, macht Freude.
Auf das Schwarzweißgebäck hatten wir uns richtig gefreut: Einfach mal diese zwei Farben zu verschiedenen Muster verbinden. Das war wie Basteln mit essbarer Knete. Hat entsprechend auch lang gedauert, aber die Zeit hatten wir am Sonntag. Sie gehören für mich in die Kategorie Ausstechplätzchen: Zeitlich aufwendiger, aber totally worth it.
Bei der ersten Fuhre den Ofen wirklich vorheizen und erst dann die Plätzchen reinschieben. Sonst wärmen sich die Plätzchen mit dem Ofen auf und zerfließen. Zumindest denke ich, dass das der Grund ist, weshalb die Vanillekipferl breiter geworden sind.
Mindestens genauso wichtig: Plätzchendosen
Und die Plätzchendosen, die ich im Post vom letzten Jahr am Ende noch als besonders wichtig hervorhob? Die haben wir auch erst am Freitag in der Stadt gekauft. Und wow, welchen Unterschied sie machen! Sie machen optisch was her und machen das Naschen so viel genüsslicher. Und was mich überrascht hat: Wie viel Freude es macht die Plätzchendosen zu füllen, um sie mitzunehmen, z. B. auf die Arbeit. Dafür finde ich meine kleineren Dosen praktisch: Genug für ein paar Leute einpacken, aber die Dose sieht trotzdem voll aus. Freudelevel +1.
Fündig geworden waren wir im Butlers, Søstrene Grene und REWE. Letztes Jahr hatte der Müller und Tchibo ganz hübsche Dosen, aber da habe ich mit dem Kaufen zu lange gezögert .
Rezepte findest du zuhauf im Internet. Für die eigene Dokumentation habe ich die Rezepte zumindest ein bisschen weiter unten aufgeschrieben. Optisch mögen sie an der ein oder anderen Stelle ihre kleinen Macken haben, tut dem Geschmack aber definitiv nichts. Meine Lieblinge bleiben die Varianten des Mürbteigs 😋
Ein Adventswochenende haben wir ja noch vor uns – vielleicht bist du jetzt ja auch inspiriert?
Auf jeden Fall wünsche ich dir eine restliche süße Adventszeit! 🌟
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Rezepte als Basis genutzt, durchaus mit kreativer Abwandlung:
Schwarzweiß-Gebäck, Husarenkrapfen and Ausstechplätzchen: Mürbteig mache ich im 3-2-1-Verhältnis (Mehl-Butter-Zucker), dazu 1 Ei/500 g Mehl. Schwarzweißgebäck: Einfärben nach diesem Rezept. Zur Füllung der Husarenkrapfen habe ich das genommen, was ich noch zuhause hatte (Quittengelee, Aprikosenkonfitüre). Zur Deko der Ausstechplätzchen habe ich gesiebten Puderzucker mit Zitronensaft verrührt.
Nussecken: Mürbteig auf dem Blech ausrollen (160 g Mehl, 3/4 TL Backpulver, 60 g Zucker, 65 g Butter, 1 Ei), eine Schicht Aprikosenmarmelade (2 EL) verteilen und Nussmasse (80 g Butter, 65 g Zucker, 200 g gemahlene Haselnüsse, 200 g gehackte Haselnüsse im Topf erwärmen und vermischen) darauf verteilen. Nach dem Backen abkühlen lassen, mit Schokokuvertüre dekorieren und in Ecken abschneiden.
Manchmal (selten) gehe ich joggen. Wenn ich also mal joggen gehe und guter Dinge bin, lege ich eine Distanz fest, die zurückgelegt werden will. Und dann geht es daran eine Route zu finden, die dieser Distanz entspricht, sonst würde ich wahrscheinlich aus Faulheit eher zu kurz laufen.
Dafür habe ich eine Zeit lang Google Maps genutzt, fand das zuletzt aber nicht mehr praktisch. Ich habe das Internet nach anderen Optionen gefragt und bin auf einen Reddit-Thread gestoßen. Ich habe die erste Option angeklickt und bin auf die Webseite How far did I run? gelandet und war damit direkt versorgt. Damit ich diese Seite nicht irgendwann vergesse, teile ich sie einfach hier auf dem Blog.
Norbert Eder zeigt auf, was man mit Daten alles machen kann und zerlegt damit diese Aussage, dass Daten ruhig gespeichert werden können à la „Ich hab ja nix zu verbergen„. Ein bisschen gruselig ist das schon. Ich achte auf meine Daten, aber immer sauber und vorsichtig mit meinen Daten bin ich sicherlich auch nicht… hin und wieder so einen Artikel zu lesen lässt mich also wenigstens hin und wieder mal meine Gewohnheiten reflektieren.
Seitdem ich in einer Weinregion lebe, komme ich nicht umhin zumindest ein gewisses Interesse am Herzstück des Weins zu haben: Der Traube. Rote Traube, grüne Traube, das war’s. Oder? Nicht ganz. Da gibt es eine Menge an Farbnuancen. Dank Georg Dahlhoff konnte ich die Nuancen hervorragend sehen, da er verschiedene Traubensorten fotografierte und die Fotos nacheinander zeigt, sodass ich schnell den Unterschied erkennen konnte. Schön und bemerkenswert!
Als Christian Buggisch von seiner durchaus langen Autofahrt mit Assistenten erzählt, werde ich an eine eigene ähnlich lange Autofahrt mit Assistenen erinnert. Es wollte gar nicht mehr aufhören, Hinweise zu geben. Entsprechend konnte ich die Gefühle ganz gut nachvollziehen und vor mich hin schmunzeln.
Ja, es ist wieder so weit – Herbstzeit = Pilzzeit. Und ich liebe es, wenn Fotografieblogs dann ihre Pilzfotos zeigen. Pilze. Sind. So. Faszinierend!
Jana Mänz hat ein Interview geführt mit Timm Hasselmeyer, der Pilze fotografiert und in dem Interview gibt es neben wirklich tollen Pilzfotos auch viele Einblicke, wie er Pilze fotografiert. Was mich außerdem sehr beeindruckt hat, waren die Antworten von Timm Hasselmeyer selbst, die sehr reflektiert wirkten.
Mitzi Irsaj schreibt anekdotisch aus ihrem Leben und ihre Texte sind wunderbar, oft amüsant. So lernte ich schon einige ihrer Nachbarn kennen, darunter auch Herrn Meier. Herr Meier stelle ich mir als Urmünchener vor (die Beschreibungen machen es mir auch zu einfach) und dieser versucht doch nur Semmeln zu kaufen. Stattdessen landet er wo gaaaanz anders.
Ich weiß nicht mehr, welcher Blog diesen Nature Reviews Bioengineering Artikel empfohlen hat. Ändert aber nichts daran, dass der erste Absatz für mich wunderbar zusammenfasst, warum das Selbstschreiben mir so gut tut. Dieses Chaos aus gleichzeitigen Gedankenanfängen in eine lineare Form zu bringen, weil geschriebene Buchstaben und Worte nun mal nur linear funktionieren und damit sich Schritt für Schritt der Kernaussage zu nähern.
Eigentlich geht es in dem Text darum, warum der Mensch weiterhin schreiben und das nicht Large-Language Models überlassen sollte. Aber ehrlich gesagt hat mich der Teil des Textes nicht so sehr interessiert. Diese einfache Erklärung, warum Schreiben Denken ist, ist das, was ich mitgenommen habe.
Auch Christian Buggisch erwähnt in seinem Artikel zum 15. Bloggeburtstag, wieso er so gerne selbst für seinen Blog schreibt und ich fühl’s total. In dem Sinne: Ein Hoch aufs Selbstschreiben!