urlauben in Zentralvietnam, 2024

Ein bisschen urlaubten wir auch als wir 2024 in Việt Nam waren. Wir entschieden uns, ein paar Tage in Zentralvietnam zu verbringen und dort die drei bekannten Städte Đà Nẵng, Hội An und Huế zu besuchen. Während Huế für die Kulinarik und als ehemalige Kaiserstadt bekannt ist, ist Đà Nẵng eine Stadt, die wir für den Strand und das Urbane schätzen; und last but not least Hội An mit der schönen Altstadt (auch wenn sie sehr touristisch und überlaufen ist).

Es war Regenzeit. Das wussten wir und deshalb diskutieren wir im Vorhinein, ob es sich überhaupt lohnt dort hin zu reisen. Aber für einige der Familienmitglieder wäre es das erste Mal in dieser Region und da diese Region mit diesen drei Städten auch bei Regen noch bisschen was bietet (und ich naiv-optimistisch war), entschieden wir uns dort hin zu fliegen. Paar Sonnentage hatten wir immerhin, aber eben auch ein paar verregnete Tage. Insgesamt lohnte es sich und wir waren recht happy, dort gewesen zu sein.

Ich habe tatsächlich keine typischen Fotos von diesen drei Städten mit ihren bekanntesten Sehenswürdigkeiten gemacht. Da muss ich wohl auf Andere (das Internet) verweisen. Aber das sagt gar nichts darüber hinaus, wie toll ich diese Gegend Việt Nams finde! Ich bin immer wieder gerne in dieser Gegend und genieße sehr das Klima – sowohl das meteorologische, als auch das gesellschaftliche. Bloß habe ich wohl mein Augenmerk auf andere Dinge gelegt ^^

Mitgebracht habe ich Fotos von:

  • Ausblick von einem Boot in Hội An, auf dem wir als Familie geschippt sind (wir haben sehr lange verhandelt bis wir uns schlussendlich aufs Boot drauf gesetzt haben) – es war ein schöner Sonnenuntergang
  • Blick vom Strand in die untergehende Sonne in Đà Nẵng
  • Unserem Besuch in den Marble Mountains zwischen Đà Nẵng und Hội An. Ich bin da nur mitgegangen, weil ich nicht in der Unterkunft rumdümpeln wollte und hatte keine Erwartungen. Dann hat das, was ich gesehen habe (Tempelanlage, Höhle), mich doch positiv überrascht und ich behalte den Ausflug in guter Erinnerung.

(Durch draufklicken Fotos in Einzelansicht anzeigen)


Ich erzähle lose von meiner Việt Nam Reise im Jahre 2024. Mehr Beiträge von dieser Reise findest du hier: Vietnam 2024

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Kamera + Objektiv: Minolta Dynax 7000i + Minolta AF 50 mm f/1.7
Film: CatLABS X FILM 320 (SW), Kodak Portra 400 (Farbe)
Development + scan: fotobrell

Wie ich Vorlesepatin in einem Kindergarten wurde

Seit Ende Januar 2025 bin ich ehrenamtlich als Vorlesepatin in einem Kindergarten tätig (auch wenn ich gerade pausiere). Und das ist so ein schönes Ehrenamt, sodass ich nur zu gern davon erzählen mag!

Einmal die Woche gehe ich in „meinen“ Kindergarten und lese dort einer kleinen Gruppe von Kindern ein Bilderbuch vor, das ich mitgebracht habe.

Bevor ich erzähle, wie mein Ehrenamt abläuft, erst mal wie es dazu kam.

Eine interessante Verkettung von Dingen

Erstens, wollte ich seit einiger Zeit wieder ein Ehrenamt ausüben. Schon häufig war ich im ehrenamtlichen Bereich tätig, was sich so anbot und worauf ich Lust hatte: aktiv im Nachbarschaftstreff, im Bereich der Lernhilfe oder in einer Hochschulgruppe.

Zweitens, hoffte ich über ein Ehrenamt vor Ort im neuen Wohnort anzukommen. Vor einigen Jahren bin ich in eine kleine Stadt umgezogen und so nutzte ich diese zwei Impulse, um mich umzuschauen.

Beim Herumstöbern auf der Webseite der inhabergeführten Buchhandlung des Ortes wurde ich aufmerksam auf deren Leseförderkreis. Leseförderung war zu dem Zeitpunkt schon ein paar Jahren auf meinem Radar für ein Ehrenamt. Und so ging ich in die Buchhandlung und sprach sie darauf an, ob/wie man sich da engagieren könne. Meine Ansprechperson war auch gleichzeitig die Vorsitzende des Leseförderkreises und wollte sich dazu intern erkundigen und ließ sich meine Mailadresse geben.

Kurze Zeit später wurde ich eingeladen zu einer Fortbildung namens „Lust an Büchern wecken“, wo es darum ging, wie man Bücher Kleinkindern (Kindergarten-Alter) schmackhaft machen kann. An der nahm ich teil und darüber hatte ich damals, als ich noch meine persönlicheren Monatsrückblicke geschrieben habe, sogar berichtet. Leseförderung war in meiner Vorstellung eher eine 1:1-Situation und wo ein Kind dabei war die Lesefähigkeit zu erwerben. Vorlesen war bis dahin keine Tätigkeit, über die ich als Ehrenamt nachgedacht hatte. Schon gar nicht im Kindergartenbereich mit Kindern von 1 bis 6 Jahren.

Nach dieser Fortbildung war ich Feuer und Flamme und konnte es eigentlich nicht erwarten, Vorlesepatin für Kinder zu werden. Es sollte aber noch 1,5 Jahre dauern bis es dann tatsächlich so weit kam. Ich hatte damals zwar Interesse gegenüber bekundet gegenüber dem Leseförderkreis, aber durch ein Missverständnis (wahrscheinlich) ist das im Sande verlaufen und wir hörten nicht mehr voneinander (ich hakte auch nicht mehr nach).

1,5 Jahre später: Kindergarten kennenlernen

Erst Ende 2024 hatte ich mich aufgerafft den Leseförderkreis nochmal anzusprechen und von da an ging es recht schnell. Die Vorsitzende des Leseförderkreises erkundigte sich nach meiner Wohngegend, denn sie wollte einen Kindergarten in meiner Nähe raus suchen, falls möglich, und würde in den umliegenden Kindergärten anfragen. Sie ist gut mit den Kindergärten des Ortes vernetzt, wie ich bemerkte.

Ein paar Tage später war klar: Es gibt ganz in meiner Nähe einen Kindergarten, der zu dem Zeitpunkt keine Vorlesepatenschaft hatte und würde mich gerne kennenlernen. Also Kennenlerntermin ausgemacht.

Die Vorsitzende des Förderkreises und ich trafen uns vor dem Kindergarten und gemeinsam trafen wir auf die Kindergartenleitung. Durch die Kindergartenleitung konnte ich mir ein erstes Bild von den Werten des Kindergartens machen und am Ende des Gesprächs sagte ich zu, dass ich sehr gerne in dem Kindergarten Vorlesepatin werden würde. Der Kindergartenleitung ging es glücklicherweise ähnlich und sie freute sich ebenso über mein Interesse.

Eine Woche später war ich bei einer Dienstberatung dabei und stellte mich den Erzieher:innen vor. Auch hier bekam ich positive Rückmeldung – das entspannte mich natürlich, zu wissen, dass die Erzieher:innen sich über mich freuten. Und dann nochmal eine Woche später ging es schon los und ich lernte die Kinder kennen.

Die Kinder kennenlernen

Eine Kindergartengruppe (es sind insgesamt drei) nach der anderen besuchte ich, jede Woche eine andere Gruppe. Beim ersten Besuch in der Gruppe hatte ich kein Buch dabei. Ich nahm das Buch, das die Gruppe zu dem Zeitpunkt gerade im Fokus hatte oder eines, das die Gruppe schon kannte. Die Idee dahinter war, dass nur ich neu für die Gruppe war. Das war etwas hart, weil ich mich ad hoc auf das Buch einlassen musste. Aber das tat dem Kennenlernen keinen Abbruch. So hieß es: Vorlesen und mich überraschen lassen bei den Großen (3 bis 6 Jahre); und bei den Kleinen (U3) mehr frei gesprochen und erzählt.

Ab dem zweiten Mal in einer Gruppe hatte ich ein Buch mitgebracht und seitdem bin ich einmal in der Woche im Kindergarten. Wie die regelmäßige Vorlesezeit aussieht, erzähle ich beim nächsten Mal 📖

Sharing is caring: Ein Link für Neugierige

Bevor ich den Post abschließe, möchte ich noch einen Link teilen für diejenigen, die ganz akut neugierig geworden sind: über die Stiftung Lesen kann man auf der Karte suchen, ob es eine Initiative in der Nähe gibt, die Vorlesepat:innen organisieren. Ich habe die Seite erst im Laufe der Vorbereitungen meiner Texte über die Vorlesepatenschaft entdeckt. Direkt für meinen Wohnort geprüft, ob es da was gibt – und tatsächlich, der oben genannte Leseförderkreis war gelistet!

Falls du also neugierig bist, schau hier vorbei: Vorlese-Initiativen in deiner Nähe (via Stiftung Lesen) (du musst dich über „Ich will aktiv werden“ durchklicken bis du zu einer Landkarte von Deutschland kommst).

Blogger’s life: Februar + März 2026

What has happened

Mein Notizsystem, in dem ich Gedanken oder Aktivitäten bgzl. des Blogs geloggt habe, habe ich weiterhin nicht wieder aufgenommen. Weder das Alte noch ein neues System initiiert.

Das Einzige an das ich mich grad erinnern kann, was den Blog angeht, ist der erste kleine Anfang mich mit einem neuen Blogoutfit zu beschäftigen. Tati hat mich erst mal aufgeklärt, dass es zwei Varianten gibt: einerseits ein Block Theme, andererseits ein klassisches Theme. Viel weiter bin ich noch nicht gekommen…

Auch wenn ich insgesamt nicht viel gebloggt habe – im März genau einmal – mag ich die Posts sehr gerne und geht in die Richtung, was ich mir für 2026 gewünscht habe: mehr Fotoserien/Fotoessays und Gedanken zu Ende denken. Schön war dann auch die Resonanz bei dem ein und anderen Beitrag.

Länger wird’s heute entsprechend nicht – ich verabschiede mich in das lange Osterwochenende und wünsche auch dir hoffentlich entspannte Feiertage. Mit paar (vielen) Sonnenstrahlen (trotz „April, April, der macht was er will!“)!

FEBRUARY

What was posted

MARCH

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