Erzählenswerte Kleinigkeiten

  • Da ich Lust auf was süßes hatte, ging ich in den Baklavaladen hinein, an dem ich zufällig vorbei kam. Ich suchte mir ein Baklavastück aus und bestellte. Bevor der Verkäufer mir eines abtrennte, fragte er mich, ob ich nur eins oder eine Mischung haben wolle. „Nur dieses Eine, danke“. Er trennte mir ein Baklavastück heraus, packte es auf eine Serviette und legte es auf den Tresen. Als ich meinen Geldbeutel in der Hand hielt, sagte er mir, dass das Stück geschenkt sei. Glückselig ging ich raus und genoss mein Baklava.
  • (Diese Notiz hatte ich vor der krassen Hitzephase geschrieben und fühle ich nun, nach der Hitzephase, wieder mehr) Den Cardigan „für alle Fälle“ lasse ich eines Morgens auf dem Weg zur Arbeit doch im Schrank hängen, weil es sowieso bis abends warm bleibt und er ungenutzt bleiben wird. Der Sommer ist da.
  • Diese Zines sind überall. Immer wieder stolpere ich über Menschen, die Zines machen, zuletzt Jürgen. Ich möchte hiermit dokumentieren: Ich überlege ernsthaft auch mal ein Zine zu machen. Es klingt schon nach einer lustigen Sache. Ich mein – ein Foto-Zine!? Ein paar Fragezeichen habe ich noch. Aber die HAPTIK! Und das BASTELN!

lernlogbuch #2: Scanner Status Quo

Eigentlich sollten zwei andere lernlogbuch-Einträge im Bereich Scanner zuerst kommen, weil ich so chronologisch gesehen gearbeitet habe. Aber da ich gerade lieber den Status Quo hier ausbreiten möchte und einen veralteten Status Quo zu posten meiner Meinung nach den Sinn eines Status Quo-Berichts verfehlt, gibt es kurz ein Wrap-Up meiner aktuellen Lage im Bereich des Fähigkeitenerwerbs. Wenn ich mir die Tätigkeiten, die ich unter meinem Scanner-Dasein verbuche so anschaue, sind es vor allem Fähigkeiten, die ich mit viel Übung (= Wiederholung) und Persistenz erwerben kann. Handarbeiten (stricken, häkeln, stopfen, nähen), Sprachen, Instrumentspielen, malen und zeichnen, um mal nur einige sehr wenige zu nennen (auch Fotografie wäre eigentlich eines, aber das hat ja bei mir auf dem Blog seinen ganz eigenen Platz :D). Aber was eine Scanner-Tätigkeit ist oder nicht, entscheidet eh jede:r selbst.

Zurück zum Status Quo

Die zwei bereits erwähnten anderen Scanner-lernlogbuch-Einträge widmen sich meinen Strickfähigkeiten und in dem Strickloch befinde ich mich immer noch. Ganz akut haben es sich heute gestern eine Stopfnadel mit Faden und eine zu stopfende Socke mit mir auf der Couch bequem gemacht und schwupps, war die Stopfaktion angefangen. Vor drei vier Tagen sah das noch ganz anders aus – da hatte ich den 1. Entwurf für diesen Text hier geschrieben. Da hatte ich mich noch beschwert, dass ich wieder Lust auf Stopfen hätte, aber da waren die Stricknadeln noch zu verlockend. Keine Zeit und Platz, um mit dem Stopfen das ein oder andere Teil wieder auf den Stapel der lebendigen Kleidungsstücke zu bringen. Heute Gestern kam mir dann die rote Socke mit Loch wieder in den Sinn und ganz spontan habe ich mich dran gemacht, sie zu stopfen.

Es könnte damit zusammenhängen, dass ich bei der Mütze, die ich gerade stricke (für die es einen eigenen lernlogbuch-Eintrag gibt), sich der nächste und neue Schritt angekündigt hat und ich mich scheinbar davor drücke, weil ich keine Lust habe, etwas neues zu probieren und möglicherweise Fehler mache und dann den Fehler wieder lösen muss.

Mehr Scanner-Tätigkeiten gibt’s grad nicht. Außer dass ich gerne etwas stricken oder häkeln will, was super eintönig ist. Ein Viereck mit einem einfachen Muster könnte mich gerade zufrieden stellen.

Es ist lustig, diesen Post zu schreiben. Denn normalerweise wäre das eher Inhalt für eine Insta-Story, aber ich sitze und verblogge das hier auf meinem Blog. Fühle mich old school, hehe.

PS: Ich bin mir nicht sicher inwiefern so ein Status Quo Bericht auf einem Blog Sinn ergibt. Denn ich habe mehr als 1 Tag gebraucht, um den Post zu finalisieren und in der Zwischenzeit habe ich bereits weitergemacht, sodass die Informationen sowas von nicht mehr up-to-date sind!

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Popcorn machen – Eine aufregende Entspannungsaktivität | Zwischen Pixel und Korn

On Instagram: My newest hobby: making corn pop 🌽 so I can enjoy self-made popcorn 🍿.

In der Tat habe ich mein neues Hobby ziemlich gefrönt und innerhalb von 8 Tagen bestimmt an 5 Tagen Popcorn als Abendsnack gemacht (ich find’s viel). Auch hier galt: Übung macht den:die Meister:in und am letzten Tag hatte ich das Verhältnis Zucker zu Maiskörner ganz gut raus.

Popcorn selbst machen ist für mich eine aufregende Entspannungsaktivität. Jedes Mal ist es ein Nervenkitzel, wenn es losgeht und so viele Fragen, die diese Aufregung verbalisieren: Wird es klappen? Werden alle Maiskörner aufgehen? Wird nichts anbrennen? Wird der Zuckergrad gut sein?

Erst ganz am Ende kann ich sie beantworten und bis dahin bleibt es eine Blackbox. Ich starte, indem ich Öl, Zucker und Mais in den Topf gebe, „Deckel druff!“ und dann heißt es Nerven behalten, wenn ich zwischen Warten und Topf shaken wechsle. Warten auf das erste Popgeräusch.

Die Fragen strömen weiter auf mich ein: Ist es heiß genug? Müsste jetzt nicht schon das erste Korn aufgegangen sein? Ich habe bestimmt schon mehrere Minuten gewartet. Warum poppt es nicht? Oh nein, sie brennen an!?

Und dann:

Pop. Die Erlösung.

An das erste Pop reihen sich die nächsten Pops an. Es fängt wie ein leichtes Nieseln an und dann ist es wie der strömende Regen: Du kommst nicht mehr hinterher, die Popgeräusche zu zählen. Nach einigen Minuten ist das Ganze vorbei, das letzte Korn poppt.

Danach kommt die Entspannung (vorausgesetzt es hat geklappt): Auf der Couch sitzen und das selbstgemachte Popcorn genießen.

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