Auf den Straßen Vietnams, 2024

Die Straßen eines jeden Ortes und das was darauf und daneben steht sind sehr charakteristisch für den Ort. Machen sie doch das Bild aus, das man mitnimmt, wenn man vor Ort war und es wieder verlässt.

Amüsiert habe ich mich über ein Verkehrsschild, das sagt, dass Hupen verboten ist. Das ist eigentlich unmöglich auf Việt Nams Straßen. Ist Hupen teilweise auch das Zeichen für „Achtung, ich komme angefahren!“. Ich meine mich nicht daran erinnern zu können, dass es kein Hupen gab. Das wäre mir aufgefallen.

Vietnamesische Menschen sind äußerst pragmatisch. Dann hängt man eben die Klamotten zum Trocknen an einem Zaun irgendeines Grundstücks auf. Wahrscheinlich saßen die Besitzer:innen auf der Straße gegenüber, an einem schattigen Plätzchen. Nichts also, das weiter auffällt. Ich mochte diese einfache Tatsache und wollte unbedingt so ein Foto mitnehmen.

(Durch draufklicken Fotos in Einzelansicht anzeigen)


Ich erzähle lose von meiner Việt Nam Reise im Jahre 2024. Mehr Beiträge von dieser Reise findest du hier: Vietnam 2024

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Kamera + Objektiv: Minolta Dynax 7000i + Minolta AF 50 mm f/1.7
Film: CatLABS X FILM 320
Filmentwicklung + Scan: fotobrell

Blogger’s life: Juni + Juli 2026

Was so passiert ist

Hinsichtlich Bloggerdasein hat sich der Juni dem April und Mai angeschlossen und das Leben außerhalb des Internets spielte die erste Geige. Im Juli änderte sich das und ich bloggte viel. Meine Vermutung ist, dass das Bloggen ein Ausgleich zum Umzug war. Einpacken, umziehen, auspacken – da hatte ich wohl Zeit zum Nachdenken und daraus entstand der Blogtatendrang?

Tatsächlich sind zwei der Blogbeiträge im Präsens geschrieben, aber die darin beschriebenen Tätigkeiten gehörten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Vergangenheit anleider. Mich hat es nämlich in eine andere Region verschlagen, sodass eine weitere (Mit)Arbeit als Vorlesepatin und im Repair Café nicht mehr sinnvoll ist. Die erwähnten Links für interessierte Menschen war also auch für mich persönlich sehr interessant, um die Tätigkeiten hoffentlich irgendwann wieder aufzunehmen. Die Texte hatte ich schon vor einiger Zeit geschrieben und ich wollte nicht die Zeit anpassen, weil das sich unrund anfühlte. Also habe ich es in der Gegenwartsform behalten ^^

Im Juli war ich überrascht vom Bericht der Google Search Console – es gab einige Klicks auf zwei Posts aus dem Mai (also recht kürzlich erschienene Beiträge): Wie ich Vorlesepatin in einem Kindergarten wurde und Vietnamesische Sprache und Schrift – ein kleiner Exkurs. Wir sprechen hier im Bereich zwischen 10 und 20 Klicks. Aber subbi fand ich es trotzdem 😀

Überlegte ich im letzten Blogger’s life noch laut nach einem regelmäßigen Format, das ein bisschen vom Leben in letzter Zeit erzählt, habe ich es im Juli ausprobiert und Erzählenswerte Kleinigkeiten ins Leben gerufen. Das Brainstorming war wohl erfolgreich. Ist bisher ein recht charmantes Format und ich bin (wie immer) gespannt, wohin der Weg führen wird.

Was nicht in den letzten zwei Monaten passiert (sondern schon länger her ist), aber trotzdem relevant für den Blog ist: Ich lösche die Exif-Daten meiner Fotos bevor ich sie hochlade. Das mache ich nachdem ich den Post What Exif Data Reveals About Your Site von Wouter Groeneveld aka Brain Baking gelesen habe (drauf gekommen durch Miss Booleana’s Blogophilie).

JUNI

Eibsee an einem nieseligen Tag

Was gepostet wurde

JULI

Schneckenmobil

Was gepostet wurde

Erzählenswerte Kleinigkeiten: Filme fürs Kino, Knicklichter und echte U-Bahnsysteme

„Die Odyssee“ im Kino sehen wollen

Ich bin nun wahrlich keine Cineastin. Und wenn ich Filme anschaue, gehört der Film „Die Odyssee“ klar nicht zu meinem Genre und mich hätte der Film kalt gelassen. Nun geistert dieser Film überall herum und man hört/liest sich das ja dann doch mal an/durch. Dann kam noch ein gelesener Blogartikel zu einem anderen Film, den man damals für eine sehr gute (beste) Filmerfahrung am besten im Kino hätte sehen sollen (Dune). Und „Die Odyssee“ gehört nun auch zu diesen Filmen, die man am besten im Kino anschaut. Das will ich schon mal erleben. Es ist offensichtlich: Es geht mir nicht um die Story, sondern um die Filmästhetik und das -erlebnis. So bin ich kurz eingestiegen in die Tiefen des „richtigen“ Kinos und habe eines auserwählt (IMAX). Bei dem Kino kann ich mehrere Wochen (!) im Voraus einen Platz reservieren und das werde ich machen. *hyped*

Knicklichter

Meine ersten Partys waren Schulpartys. Wo ich um 22 Uhr abgeholt werden musste, weil ich noch unter 16 Jahre war. Da habe ich entdeckt, dass ich gerne tanzen gehe. Zurück in diese ersten Partys haben mich geworfen Knicklichter, die vor kurzem auf einem JGA (als Teilnehmerin) verteilt wurden. Schon lange nicht mehr gesehen und um das Handgelenk gehängt. Direkt wieder nostalgisch geworden. Und war so happy!

Echte U-Bahnsysteme in Deutschland

Es gibt nur vier echte U-Bahnsysteme. Die befinden sich in den Städten: Berlin, Hamburg, München und – Überraschung! – Nürnberg. Alle anderen Nahverkehrssysteme, die sich U-Bahn nennen, sind in der engeren Definition keine U-Bahn. Ein wichtiges Merkmal ist, dass das System unabhängig ist. Ich zitiere an dieser Stelle Wikipedia, da ich mir unter dem Begriff „unabhängig“ in diesem Kontext wenig vorstellen kann:

Unabhängige Bahnkörper sind solche Strecken, die aufgrund ihrer Lage und Bauart völlig getrennt vom übrigen Verkehr sind. Bahnübergänge sind möglich. U-Bahnen sind nach gängiger Definition komplett kreuzungsfrei und daher ausschließlich mit unabhängigen Bahnkörpern ausgestattet.

Das ist einer der Hirnplopps aus den letzten Jahren, der mich unglaublich fasziniert. Endlich konnte ich dieses wunderbar unnütze Wissen auf und durch meinem Blog verteilen. hehehe